| Der Umzug gehört nach wie vor zu den wohl größten Herausforderungen, denen man sich als Berufstätiger heute weit häufiger stellen muss als in früheren Jahren, als Arbeitnehmer noch von der Ausbildungszeit bis zum Rentenalter einem einzigen Unternehmen angehörten und oftmals am immer gleichen Arbeitsort eingesetzt wurden. Der moderne Arbeitsmarkt indes stellt stetig neue Anforderungen an Arbeitnehmer. Die Garantie auf dauerhaften Verbleib an ein und demselben Wohnort gibt es spätestens dann nicht, wenn man in beruflicher Hinsicht die Karriereleiter hinauf fallen möchten. Dann ist neben einer möglichsten guten Qualifikation vor allem Mobilität gefragt. |
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Listen stellen eine deutliche Arbeitserleichterung dar
Doch der Umzug ist strapaziös. Gerade wenn es um einen berufsbedingten Wohnortswechsel geht, führt im Grunde kein Weg an einer frühzeitigen und präzisen Planungsarbeit vorbei. Denn die zur Verfügung stehende Zeit ist rar, während die Gefahr groß ist, dass man im Zusammenhang mit dem Umzug am Ende doch das eine oder andere vergessen hat, was im Einzelfall mit weiteren Problemen verbunden sein kann. Besonders ratsam ist nach Einschätzungen von Umzugsexperten vor allem das Anfertigen einer Checkliste fürs Ummelden.
Denn vor allem Fristen für behördliche Ummeldungen werden nur allzu gerne vergessen, wenn der Wechsel der Wohnung an sich schon belastender als eigentlich geplant wird. |
Listen sind via Internet besonders schnell verfügbar
Erleichtern können sich Verbraucher den Umzug, indem sie sich per Internet die passende Checkliste für das Ummelden bei all den verschiedenen Anlaufstellen besorgen. Dies birgt den wesentlichen Vorteil, dass die besagten Listen für den Umzug in vielen Portalen durch die Nutzer selbst immer wieder korrigiert und verbessert werden können. Die User machen vielerorts liebend gerne von dieser Möglichkeit Gebrauch, um anderen Umziehenden weitere Tipps zu geben, woran es unbedingt zu denken gilt. Überraschender Weise beziehen sich viele Punkte auf der Checkliste für Wohnungswechsel gar nicht auf Behörden, die über den Umzug informiert werden wollen. |
Behördliche Meldetermine sind zu berücksichtigen
Natürlich ist der Hinweis zulässig, dass es klare Vorgaben für die Ummeldung des Wohnsitzes beim zuständigen Einwohnermeldeamt gibt. Der Gesetzgeber sieht hierbei eine Frist von nur sieben Tagen vor. Doch Verbraucher sollten wissen, dass sie diesbezüglich nicht mehr bis vor einigen Jahren Dokumente wie eine Vermieterbescheinigung bei der Behörde vorlegen müssen, um einen Nachweis über das genaue Einzugsdatum zu erbringen. Die Einwohnermeldeämter vertrauen inzwischen in der Regel ausschließlich auf die Angaben der Bürger, so dass die drohenden Bußgelder von Seiten der Meldeämter für die verspätete Ummeldung eher eine theoretische Gefahr darstellen.
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Ummeldung bei Schulen und Kindergärten gehören für die Familie dazu
Auch bezieht sich der Aspekt der Ummeldung bezüglich des Einwohnermeldeamtes oder der Kfz-Ummeldung auf den Checklisten eher auf die Phase, in der das Schlimmste meist schon überstanden ist. Auf der Checkliste für die Ummeldearbeit deutlich weiter oben stehen etliche andere Punkte, die möglichst zeitig abgearbeitet sein wollen. Dazu gehört für Familien beispielsweise die Abmeldung der Kinder von der bisherigen Schule oder Kindertagesstätte. Noch wichtiger ist jedoch die Ummeldung des Nachwuchs auf die neue Adresse, damit frühzeitig Plätze reserviert werden. Insbesondere bei Kindern im Kindergartenalter sind die verfügbaren Kapazitäten oft rar. Wird dieser Punkt auf dem Umzugsplaner vergessen, kann dies lange Wartezeiten nach sich ziehen. Dies wiederum hat im Fall der Fälle zur Folge, dass ein Elternteil zeitweise die Betreuung selbst übernehmen muss oder vorübergehend hohe Kosten für eine anderweitige Unterbringung entstehen können. |
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Denken Sie an die Ummeldung bei Versicherungen und Banken
Was man auf der Checkliste beim Ummelden alles versäumen kann, merken viele Verbraucher erst viel zu spät. Zum Beispiel wenn plötzlich die sonst übliche Flut von Briefen und postalischen Werbesendungen ausbleibt. Was mit Blick auf die lästigen Werbebriefe vielleicht noch positiv wirken mag, erweist sich spätestens dann als folgenschweres Ärgernis, wenn wegen eines nicht erteilten Nachsendeantrags bei der Deutschen Post Briefe von der Bank, der Versicherung oder Krankenversicherung nicht ankommen. Dies kann mitunter sogar dramatische finanzielle Konsequenzen haben. Daher sollte die Ummeldung der Postadresse möglichst weit oben auf der To-do-Liste stehen. |
| Link-Tipps zu den beliebtesten, kostenlosen Checklisten
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Adress-Infos an Arbeits- und Finanzamt sowie Arbeitgeber übermitteln
Natürlich entbindet der Nachsendeantrag die Verbraucher natürlich nicht von der Pflicht, die Adresse auch bei der Hausbank oder der jeweiligen Versicherungsgesellschaft umzumelden. Sonst kann nochmals zu Problemen kommen, weil vielleicht die Hausratversicherung oder die Haftpflichtversicherung bei Schäden im Rahmen eines Umzugs nicht für Schäden aufkommen will, weil eben noch die alte Adresse in den Unterlagen zu finden war. Auch der Arbeitgeber und das Finanzamt oder – im Falle einer bestehenden Arbeitslosigkeit – die zuständige Arbeitsagentur sollten schnellstmöglich über einen Umzug in Kenntnis gesetzt werden. Im Falle des Finanzamtes und des Arbeitgebers ist dies schon deshalb für die Checkliste fürs Ummelden wichtig, damit die Steuerunterlagen rechtzeitig zugestellt werden können. Mit Blick auf die Behörden spielt zudem die bürokratische Zuständigkeit eine entscheidende Rolle, weshalb Verbraucher diesen Punkt auf der Ummeldungs-Checkliste besonders dick unterstreichen sollen. |
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Telekommunikations-Tarife und Versorger-Verträge ummelden
Aus vertraglicher Sicht sollten neben Versicherungsgesellschaften auch Telefon- und Internetdienstleister sowie die Gas- und Stromdienstleister rechtzeitig mit einem Ummeldeschreiben der Kunden bedacht werden. Andernfalls ist der Ärger groß, wenn die Tarif-Ummeldung zu spät erfolgt ist. Vor allem in den Fällen, in denen der bestehende Tarif am neuen Wohnort gar nicht verfügbar ist und somit eine Ummeldung bestehender Verträge nötig gewesen wäre.
Bei Handy-Verträgen mag die zu späte Mitteilung an den Provider noch harmlos sein. Bei einem Internet-, Kabel- oder Festnetzanschluss sowie dem Strom- und Gas-Tarif ist das Dilemma hingegen ein gänzlich anderes. |
Online-Ummeldungen sind schnell vorgenommen
Wer auf seinen Internetzugang angewiesen ist, sollte diesen Aspekt ebenfalls auf der Checkliste fürs Ummelden berücksichtigen. Sollte die Stromummeldung zu spät erfolgen, hilft wenigstens laut gesetzlicher Vorschrift noch der regionale Versorger aus. Bei Telefon- und anderen Verträgen kann es dazu kommen, dass eine nicht eingehaltene Kündigungsfrist vor dem Umzug erhebliche Mehrkosten verursacht, obwohl es für den alten Tarif nach dem Wohnortswechsel keine Verwendung mehr gibt. Viele der Ummeldungen können inzwischen extrem schnell online erledigt werden. Entsprechend gibt es keine wirkliche Ausrede mehr, weshalb man diesen Punkt vergessen hat.
Checklisten für das Ummelden von Wohnsitzen, Verträge und all die anderen großen und kleinen Notwendigkeit sorgen einerseits dafür, dass kein Unterpunkt bei der Planung in Vergessenheit gerät. Fast noch wichtiger ist für viele Verbraucher aber die Chance, sich dank der Listen auf die – wenigstens subjektiv – wirklich wichtigen Dinge wie den Möbeltransport und die Einrichtung der neuen Wohnung konzentrierten zu können. |
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